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Die einen sagen, sie sind der Gipfel der Verführungskunst, die anderen sind der Meinung, sie sind eine Belastung. Hin wie her, die Meinungen gehen bei den Halterlosen mächtig auseinander. Und das zu Recht, denn schließlich sind die Halterlosen auch nicht für jedes Bein geeignet. Trotzdem bringen die Strümpfe einen hohen Tragekomfort mit sich, auch wenn nicht jede Frau davon überzeugt ist. Da hilft nur ausprobieren.

Pflege der Strümpfe

Die zarten Gebilde, die das Bein einer jeden Dame ins rechte Licht rücken, brauchen besondere Pflege. Schnell können raue Hände, Stuhlbeine, scharfe Ecken und Kanten und vieles mehr Löcher in das dünne Gewebe reißen. Und auch die Waschmaschine ist nicht immer sehr freundlich. Zum einen verschwindet hier schnell auch mal ein Strumpf im Nirwana, zum anderen lauert die größte Gefahr tatsächlich in der Waschmaschine, denn diese geht keineswegs sorgsam mit den Strümpfen um.
Nylonstrümpfe brauchten eine ganze Generation außer Rand und Band. Die hauchzarten Strümpfe aus Nylon – oder, wie es richtig heißt, aus Polyamid – waren die Revolution in der Strumpfmode. Bis zu ihrer Erfindung gab es nur dichte Strümpfe und Strumpfhosen, die von Sex-Appeal meilenweit entfernt waren. Die jüngeren Strumpfträgerinnen mögen den Hype um die einzigartigen Strümpfe nicht verstehen, doch auf dem feinen Material liegt ein besonderer Zauber. Auch heute noch stehen echte Nylons für Erotik, die bis hin zum Fetischismus geht.

Die Geschichte der Strümpfe

Strümpfe und Strumpfhosen sind fast so alt wie die Menschheit. Natürlich nicht. Lange Zeit gingen Menschen barfuß durchs Leben und wickelten sich lediglich im kalten Winter ein paar Felle oder Häute um die Füße, um nicht zu frieren. Trotzdem haben Strümpfe schon einige Jährchen auf dem Buckel. Bereits den Römern und Ägyptern waren Strümpfe sehr wohl bekannt. Am Anfang waren es Tücher, die mit Lederriemen fest um die Beine gewickelt wurden. Bedeckt wurden Füße und die Unterschenkel. Die Trojaner trugen hautenge Beinkleider, die ebenso zur Strumpfmode gerechnet werden.