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Laufmaschen müssen nicht sein

Laufmaschen müssen nicht sein

Ausgerechnet dann, wenn Sie es eh schon eilig haben oder der ganz große Tage ansteht, gibt es beim Anziehen der Strumpfhose eine Laufmasche. Mist! Wenn Sie jetzt keinen Ersatz haben, ist das Theater groß. Sie kommen zu spät oder müssen sich für eine andere Garderobe entscheiden. Eine Strumpfhose oder feine Strümpfe sind nichts auf die Schnelle. Sie sollten ein paar Tipps beherzigen, damit die Strümpfe eine Weile halten und die nächste Laufmasche auf sich warten lässt.

Tipp 1: In der Ruhe liegt die Kraft

Strumpfhosen gehen immer dann kaputt, wenn Sie im Stress sind. Lassen Sie sich also Zeit beim Anziehen. Und das in jeder Situation. Mit einer Strumpfhose sollten Sie sich nicht drängeln lassen, ganz gleich, wie lang die Schlange vor der Toilette ist oder wie kurz die Zeit bis zum Theaterball ist. Denn genau dann, wenn Hektik und Stress losgehen, gehen Strumpfhosen kaputt.

In der Hektik überfordern Sie einfach das Material. Die Maschen werden zu sehr gedehnt und schon gehen sie kaputt. Sie können das auch gut am Bein beobachten, denn die Masche läuft so lange, bis die mechanische Spannung nicht mehr vorhanden ist. Bleiben Sie also beim Anziehen von Strumpfhosen und Feinstrümpfen cool.

Tipp 2: Scharfe Gegenstände sind tabu

Meiden Sie beim Anziehen alles, was scharf und spitz und rau ist. Die Fingernägel sollten fein geschliffen sein, raue Hände werden eingecremt und von der Tischkante rücken Sie lieber ein Stück ab. Behandeln Sie Ihre Strumpfhosen sehr sorgsam, denn was Sie da in der Hand und später am Bein haben ist zwar kein Gold wert, aber weit entfernt davon ist es nicht. Das glauben Sie nicht? Dann machen wir eine kleine Rechnung:

Eine Strumpfhose wiegt circa 20 g. Bei einem Durchschnittspreis von etwa 14 € pro Strumpfhose kommen Sie auf einen Kilopreis von 700 €. Davon könnten Sie zum Beispiel etwa 292 Roggen-Mischbrote kaufen oder 526 Liter Super tanken oder acht Mal in die Semperoper gehen und dort auf den besten Plätzen sitzen, oder, oder, oder. Etwas Sorgfalt sind die feinen, zarten Gebilde also durchaus wert. Behandeln Sie Ihre Strümpfe und Strumpfhosen wie rohe Eier.

Tipp 3: Mit Baumwollhandschuhen auf Nummer sicher

Sicherheit können Baumwollhandschuhe (siehe Artikel "Strumpfhandschuhe" ganz unten) beim Anziehen bieten. Die feinen Handschuhe decken Hauthäkchen und Ecken an Fingernägeln ab und schützen so die Feinstrümpfe und Strumpfhosen. Sie können auch Einmal-Handschuhe verwenden, wenn Sie keine Baumwollhandschuhe zur Hand haben.

Ein kleiner Tipp noch am Rande: Prüfen Sie auch Kleidungsstücke und Schuhe auf eventuelle Strumpfkiller. Klettverschlüsse und Reißverschlüsse sind sehr aggressiv.

Tipp 4: Die richtige Größe ist wichtig

Zu große Strumpfhosen sind ebenso ungünstig wie zu kleine Strumpfhosen. Sie die Strumpfhosen zu groß, werden am Bein Falten entstehen. Die bringen zwar keine Laufmaschen, sehen aber auch nicht schick aus. Sitzen die Hosen zu eng, spannen die Maschen und die nächste Laufmasche ist schon fast vorprogrammiert. Denn Laufmaschen entstehen genau dort, wo Maschen auf Spannung gedehnt werden. Versuchen Sie nicht, die Strumpfhose wie eine Stretchjeans hauteng über die Beine zu ziehen. Entscheiden Sie sich lieber für die nächste Größe.

Tipp 5: Vorsorgen ist besser als nachsorgen

Manchmal hält doppelt wirklich besser. Packen Sie sich also eine zweite Strumpfhose ein, damit Sie für alle Fälle gerüstet sind. Sollte eine Strumpfhose eine Laufmasche bekommen, haben Sie immer Ersatz zur Hand. Aber auch Haarspray und Nagellack können behilflich sein. Eine wirkliche Problemlösung sind beide zwar nicht, aber sie können für Schadensbegrenzung sorgen.

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